Donnerstag, 22. März 2012

Wie ich zum Stricken kam...

Gerade ist das nächste Paar Socken von meinen Nadeln gehüpft, diesmal für meinen Schatz. Das Grün ist eigentlich ein kräftiges Tanngrün, aber meine Kamera mag Farben gerade nicht so. ;)
Bei der Gelegenheit dachte ich mir, ich erzähl euch mal kurz, wie ich so ein Strickmaschine geworden bin.
In der Grundschule habe ich Stricken gehasst (viel zu viele Maschen), meine Oma (auch eine Strickmaschine *g*) musste die Sachen immer fertig nadeln.
Später, so mit 16, 17, sind hin und wieder kleine, einfache Sachen wie Stulpen oder Mützen entstanden.
Richtig angefangen hat es erst, als Herr Selene mich vor einigen Jahren fragte, ob ich nicht ein Paar Socken für ihn stricken könnte, zu Weihnachten. Weil er die von seiner Oma gern mochte, aber - warum auch immer - keine mehr hatte. Also bin ich zu meiner Oma, und die hat es mir gezeigt. Farbe war bereits damals das Tanngrün. Herr Selene freute sich total und trug die Socken so oft, dass sie nach einem Jahr total abgetragen waren und einen Graustich hatten. Für mich ein Grund, ihm nochmal welche zu stricken. Diesmal bediente ich mich an den Strickbüchern in der Bibliothek, pure Faulheit - so konnte ich zuhause werkeln und musste nicht ständig zu Oma rennen.
Ja, und irgendwie hat es mir so viel Spaß gemacht, dass ich seitdem bis heute so um die 70 Paar Socken gestrickt habe. Neben diversen anderen Sachen, wie ihr wisst.
Und mittlerweile ist es so, dass ich für meine Oma Socken stricke, weil sie es nicht mehr kann. Die beste Art, ihr zu danken. <3

Morgen lose ich fürs Give away aus, wer noch teilnehmen möchte, hat heute noch die Gelegenheit!

Kommentare:

  1. Ow das ist ja süß dass du jetzt für deine Oma Socken strickst <3 wie lieb!

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  2. Süße Geschichte :)
    Und ich liebe Tannengrün....

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  3. heftig.. 70 paar Socken.. Ich erstarre in Ehrfurcht! Ne, scherz beseite, das ist schon wirklich ne Menge und die Geschichte ist auch total süß. Und ich finds erstaunlich dass du so bei der sache geblieben bist. Ich komme ja immer wieder zum stricken zurück, aber zwischendurch mache ich auch immer wieder monatelang was völlig anderes und würdige meine wolle keines blickes

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